Asoziale* katholische Kirche in Ailingen – Lärmterrorismus –

Es ist nicht zu begreifen – da hat die katholische Kirche in Ailingen die ganze Woche Zeit, ihr ungenutztes Areal um das marode Kirchengebäude zu mähen und zu reinigen. Aber nein – das muss immer am Samstag erfolgen. Das geht vom Frühstück bis gegen 17.00 Uhr. Da verursacht ein Laubbläser ohne jede Schalldämmung, ein Rasenmäher alter Bauart und ein unsensibler Mitarbeiter eines Hausmeisterdienstes einen kirchlich veranlassten „Höllenlärm“. Dies verhindert, dass Menschen in der Nachbarschaft der Ailinger katholischen Kirche an schönen Tagen bei schönem Wetter entspannt ihren Garten, ihren Balkon oder ihre Terrasse nutzen können, um sich am Wochenende mal etwas zu entspannen und zu erholen.

Man muss sich nicht wundern, dass der katholischen Kirche immer mehr Menschen den Rücken zuwenden und diesen Verein verlassen, der jede Sensibilität im Umgang mit den Mitmenschen vermissen lässt. Dass nur noch ca. vier Prozent der katholischen Bevölkerung am Sonntag aktiv in die Kirche gehen verwundert nicht. Bei diesem in jeder Hinsicht unsensiblen Verein ist es anscheinend nicht erwünscht und daher sinnlos, auch auf solch kleine Missstände hinzuweisen und um Abhilfe zu bitten. Was der Autor dieser Zeilen vor über einem Jahr schriftlich bereits versucht hat. Ohne Erfolg!

Wie soll dann eine Problemlösung bei den großen Problemen dieses Vereins gelingen. Aber die katholische Kirche beweist ja seit Jahren, dass sie dazu nicht fähig ist. Ist es bei diesem Verhalten der Kirche nicht verwunderlich, dass die Menschen in Scharen die Kirche verlassen. Man kann ja auch ohne sogenannte Amtskirche ein gutes christliches Leben führen, auch wenn die Kirche dies abstreitet.

* Asozial“ bezeichnet an sich ein von der anerkannten gesellschaftlichen Norm abweichendes Verhalten: Ein Individuum oder eine Gruppe verstößt durch die eigenen Handlungen gegen geltende gesellschaftliche Normen und gegen Interessen anderer Mitglieder der Gesellschaft (hier gegen allgemein anerkannte Normen der Lärmerzeugung).

Kressbronn Kunstmarkt

Kunstmarkt im Seegarten am Landungssteg – bei traumhafter Kulisse. Viele Künstler und Handwerker bieten ihre selbst hergestellten Waren zum Verkauf an. Der diesjährige Kunst- und Töpfermarkt findet an der Uferparkanlage im Kressbronner Seegarten statt. Töpferwaren, verschiedene Arten von Schmuck, Besen, Skulpturen aus Stein und Metall, Windspiele, Drechselarbeiten, Naturseifen, Lodenwaren, Bilder und Gartendekorationen aus Holz und Metall sind erhältlich. Die Aaussteller waren nicht so zufrieden – es wurde zu wenig gekauft. Die schlechte politische und wirtschaftliche Lage wird auch hier deutlich – die Menschen geben kein Geld für schöne Dinge aus, die es hier wirklich gibt, die aber nicht notwendig sind. Es ist schade für die Aussteller und Künstler, die sich Mühe gegeben haben einen schönen Markt zu gestalten.

März 2022

EXPO in Dubai – spannender Besuch

Die EXPO 2020 wurde am 30. September 2021 offiziell eröffnet. Standort der Expo ist ein 438 Hektar großes Gebiet zwischen den Städten Dubai und Abu Dhabi, nahe der westlichen Grenze des Emirats Dubai mit dem Emirat Abu Dhabi. An der EXPO sind 192 Länder mit Pavillions beteiligt. Diese bieten das wohl breiteste Spektrum dessen, was auf der Welt aktuell geboten, geforscht, gelernt und wie heute und in Zukunft vermutlich gelebt wird. „THE LÄND", also Baden-Württemberg nimmt mit einem eigenen Pavillion an der EXPO teil – man muss die Präsentation des Landes gesehen haben.

Die gewaltigen Pavillions sollen nach dem Ende der EXPO als nachhaltiger Wohnraum für ca. 30.000 Menschen fungieren. In der Zeit vor der EXPO hat Dubai umfangreiche Investitionen in verschiedene Infrastruktur- und Energieprojekte getätigt und unter anderem das weltweit größte Solarstromprojekt gestartet. Alle diese „ grünen“ Projekte stehen mit der Expo 2020 in Verbindung.

Im März besuchen wir die Ausstellung, nachdem die Coronaproblematik durch die Impfung doch etwas in den Hintergrund geraten ist und die aktuellen Impfungen uns halbwegs Sicherheit geben. Wir werden uns etwa eine Woche in Dubai und Abu Dhabi aufhalten. Wobei Abu Dhabi für uns der deutlich schönere Ort ist, auf den wir uns besonders freuen.

HÄLLO – THE LÄND in Dubai

Peinlicher Auftritt – rausgeschmissene Steuergelder!

17,74 Millionen Euro kostet der BW-Pavillion den Steuerzahler, so der Stand der Finanzen bei unserem Besuch im März 2022.

Ein nicht ganz preiswertes Vergnügen, das nicht ohne Kritik im Land ist. Wir waren dann mal dort und haben uns den hochgelobten und durchaus heftig kritisierten Pavillion angeschaut.

Das Konzept wurde früh vorgestellt – die praktische Umsetzung war (zumindest bei unserem Besuch am 12./13. März 2022) eine wahrhaftige Enttäuschung. Warum? Der Pavillion hatte im oberen Geschoss einen großen und netten Balkon mit einem weiten Blick in die Landschaft um das EXPO-Gelände. Nette Sitzgelegenheiten waren vorhanden und es kamen eine Menge Menschen. Die hätten gerne mal schwäbischen Pro Secco probiert, eine Brezel verspeist oder gar ein paar Spätzle getestet. Fehlanzeige! Es gab nichts, der Balkon war verdreckt und kein Personal war weit und breit sichtbar.

Das gleiche Bild eine Etage tiefer in Restaurant. Gastlichkeit und einladend wirkende Schwaben waren Fehlanzeige. Ebenso war, wie oben, die Sauberkeit zu bemängeln. Nur ein Fußballer übte einsam vor dem Lokal auf der Freifläche – ein Fußballkünstler. Wie sich später herausstellte. Das war`s!

Auch der zweite Besuch einen Tag später war ähnlich. Kein Ambiente, keine dynamischen und Freundlichkeit versprühenden Schwaben waren anzutreffen – das wirkte alles so als ob hier keiner mehr Lust hatte.

Und die hochgelobte Hightec-Industrie war nicht vertreten. Als Ansprechpartner nur ein paar gestresst erscheinende „Aufsichtspersonen“ denen man keine tiefgehende Frage stellen durfte. Das Lenkgetriebe eines PKW und ein paar einfachste Präsentationen – das war`s.

Wir waren zuvor im Pavillion des Stadtstaates Singapur. Welch ein Unterschied. Freundliche und zuvorkommende Menschen bemühten sich um ihre zahlreichen Gäste, man wurde mit köstlichen Dimsum bewirtet. Das sind traditionelle Spezialitäten der asiatischen Küche und eine in Asien sehr verbreitete Speise, die meist gedämpft oder frittiert zum Frühstück oder Mittagessen serviert werden.

Keine Spitzenstellung erkennbar

Wie man sich gut präsentiert hätten sich die Schwaben beim Campus Germany anschauen können. Die waren hervorragend und galten als einer der ungekrönten Messegewinner. THE LÄND war ein gut gedachter Claim, der zumindest bei unseren Besuchen so geführt wurde, dass es penlich war, aus diesem LÄND zu kommen.

Februar 2022

Start in ein Reiterleben?

Mit meíner Enkelin gehe ich seit Anfang Februar zum Reiten. Sie hat Spass, Ehrgeiz und keine Angst vor den großen Tieren Mal sehen was daraus wird. Im Moment werden „nur” Reitponys bewegt und die „Großen” dürfen vor dem Wagen laufen.

Atomenergie – wird grün?

Jeden Freitag demonstrieren in vielen Ländern Schüler*innen für eine bessere Klimapolitik, vor allem wegen der Kohle. Immer noch werden Kohlekraftwerke für etwa 38 Prozent der weltweiten Energieerzeugung genutzt. Mit allen damit verbundenen Folgen: im letzten Jahr sanken die Treibhausemissionen nicht, sie stiegen trotz Pandemie um 2,7 Prozent.

Es wird daher sinnigerweise über Alternativen nachgedacht, um die notwendigen Klimaziele zu erreichen. In einigen Ländern tatsächlich schon lange. Allerdings nicht bei uns in Deutschland. Die auf uns zukommende Stromlücke soll durch regenerative Energiequellen wie Windkraft und gasbetriebene Kraftwerke geschlossen werden. Diese hinterlassen im Verbund deutlich weniger Emissionen als Kohlekraftwerke, aber doch wesentlich mehr als Energieerzeugung mittels Atomkraft.

Es wird weltweit am „Atomstrom“ geforscht, als Ersatz für die bestehenden und problematischen „Sidewasser-Reaktoren“. Ein Denkansatz ist der Bau kleiner modularer Reaktoren (Small Modular Reactors – SMR). Man könnte diese Reaktoren verkürzt wie folgt beschreiben: es sind kleine Reaktoren vom Fließband. Anstatt einzelne große Blöcke mit großer Leistung nach spezifischen Vorgaben individuell und aufwändig zu bauen, können „Small Modular Reactors“ in Serie hergestellt werden. Standardisierte Herstellungsprozesse und gleiche Bauteile ermöglichen es, die Kosten senken. Praktiziert wird diese Technik mit kleinen Reaktoren schon länger beim Bau von Antrieben für Atom-U-Boote.

Kleine modulare Reaktoren können serienmäßig in der Fabrik hergestellt und mit Lkw an den Aufstellungsort gebracht werden. Weil sie klein sind und darum selbst bei einem Unfall wenig Radioaktivität verstrahlen, können sie in der Nähe von Städten arbeiten. Sie produzieren wenig Abfall, den einige SMR-Modelle in den eigenen Brennstoffkreislauf wieder integrieren. Sie eignen sich vor allem zur Ergänzung von Wind- und Sonnenenergie, wenn hier zu wenig Energie erzeugt wird. Werden die SMR nicht mehr benötigt, holt sie ein Lkw zur Entsorgung ab.

Grüne Kugelbett-Reaktortechnik

In Deutschland werden sie verhindert, in China ist sie aktuell im Einsatz: die Kugelbett-Reaktortechnik. Von ihr geht ein recht geringes Risiko aus, das sich hierzulande sogar versichern lässt.

Bei der Kugelbett-Reaktortechnik kommen keine Brennstäbe zum Einsatz, sondern sandkornkleine Panzerkörner. Das sind nadelkopfgroße Kernbrennstoffe, die von einer diamantharten Hülle aus Siliziumkarbit umgeben werden. Diese Körnchen kommen - ähnlich wie Rosinen ins Brötchen - in eine etwa handgroße Grafitkugel. Die Haltbarkeit dieser Keramikhülle um den Kernbrennstoff - und später den Atommüll - wird von den Experten mit mindestens eine Milliarde Jahre angegeben. Damit wäre das Endlagerungsproblem gelöst. Auch der Betrieb der Kernkraftwerke wäre von seinen heutigen Risiken befreit. Doch die Entwicklung dieser Technologie ist in Deutschland unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl eingestellt worden. Eine politische Fehlentscheidung die nicht nachvollziehbar ist, da die vorhandenen störanfälligen Sidewasserreaktoren der zweiten Generation weiterbetrieben werden konnten.

Das Kernforschungszentrum Jülich hat China und Südafrika das Know-how über die Kugelbett-Reaktortechnik zur Verfügung gestellt. In Peking ging der Prototyp eines Kugelbett-Reaktors vor drei Jahren in Betrieb. Die Südafrikaner wollen aktuell mittelgroße Kugelbett-Reaktoren mit einer Leistung von 150 Megawatt bauen. Als nuklearer Brennstoff kommt im Kugelbett-Reaktor nicht Uran, sondern das Element Thorium zum Einsatz. Damit entsteht kein waffenfähiges Plutonium und das Element Thorium ist häufiger verfügbar als Uran.

Die Kugelbett-Technologie scheint der herkömmlichen Reaktortechnologie in vielen Punkten überlegen zu sein. Trotzdem hat sie wohl angesichts der aktuellen politischen Lage in Deutschland keine Chance auf eine Anwendung, was schade und eigentlich nicht akzeptabel ist. Daher muss über die Qualitäten der Kugelbett-Reaktoren in der Öffentlichkeit gesprochen werden, sonst gibt es für diese Technologie keine Zukunft. Vielleicht ist dieser Beitrag dazu ein kleiner Baustein in Richtung grüner Atomstrom.

To top

Winter kommt

SLK wird eingemottet – bis zum Frühjahr

November 2021: Ende November ist es Zeit, den SLK wieder für einige Zeit in die Garage zu stellen. Für die nächsten Monate wird das Cabrio eingemottet, ist stillgelegt, kostet keine Steuer und Versicherung mehr. Wir hatten in der bisherigen Coronazeit viele schöne Touren mit dem Wagen gemacht. Die längste Fahrt führte uns im Sommer bis Bremerhaven. Das komfortable Cabrio ist ein sehr angenehmer Reisewagen, allerdings mit recht kleinem Kofferraum, da hier das Verdeck noch rein muss. Das ist an sich angenehm, da wir dadurch wenig Gepäck haben – das kleine Gepäck ist unterwegs immer schnell gepackt und verstaut. Und wir nehmen immer nur so viel an Reisegepäck mit, dass wir häufig offen fahren können – nur wenn das Wetter und die Temperatur dies zulässt.

 

 

Baden-Württemberg „The Länd“ – Kampagnenstart 10.2021

Die neueste Werbeaktion des Landes


 

Die neue Queen der Reederei Cunard

Queen Anne ist der Name des neuen Schiffes